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Zapfenlose Einsätze



Zapfenlose Einsätze von Recoil sind darauf ausgelegt, das gleiche Maß verlässlicher Gewindeverstärkung zu erbringen, jedoch das Risiko zu minimieren, dass der von Einsätzen mit Zapfen her bekannten Zapfen verloren geht. Normalerweise besitzen Drahtgewindeeinsätze an ihrem Unterende einen kleinen Überstand, in den das Eindrehwerkzeug eingreift und der damit den Einbau ermöglicht. Der Zapfen wird nach dem Einbau abgebrochen und entfernt.

Zapfenlose Einsätze können hingegen unter Verwendung von speziellen Einbauwerkzeugen ohne Zapfen eingebaut werden, da sie an der unteren Wicklung des Einsatzes eine Einbaukerbe tragen. Das Fehlen eines Zapfens schließt das Risiko aus, dass der Zapfen aus Metall in eine sicherheitskritische Anwendung wie Motoren oder elektronische Ausrüstungen hinein fällt.


Metrische zapfenlose Einsätze sind dafür konzipiert, spiralgewundene Einsätze mit Zapfen entsprechend MA3279 mit MA3281 (durchlaufend) bzw. MA3329 mit MA3331 (selbst sichernd) zu ersetzen. Sie werden in standardmäßige, mit STI-Gewindebohrer gesetzte Gewindebohrungen entsprechend MA1567 eingebaut. Die eingebauten Gewindeeinsätze stellen ein Fertiggewinde bereit, das den Anforderungen von FED-STD-H28, M Profile, Toleranzklassen 4H oder 5H, wie auch metrischen ISO-Gewindespezifikationen entspricht und Bolzen oder Schrauben mit standardmäßigen oder MJ-Profilen aufnimmt.

Zapfenlose Gewindeeinsätze von Recoil sind als durchlaufende, selbst sichernde oder in Strip-Feed-Rollen zugestellte Einsätze lieferbar.

Vorteile:

  • Zapfen müssen nicht gebrochen oder aufgenommen werden und können nicht verloren gehen - keine verlorenen Zapfen mehr.
  • Herabsetzung der Kosten durch erhebliche Verkürzung der Einbau- und Inspektionszeiten.
  • Zugelassen für Rüstungsprogramme entsprechend NASM8846 und NAS1130.
  • Bidirektionales Design macht Ausrichtung des Einsatzes überflüssig.
  • Rascher, zerstörungsfreier Ausbau verhindert Beschädigung von Gussteilen.